Ausgabe 140, Februar 2003

Titelstory: Jaguar XK 120 Oblin
Eigentlich war der Belgier Martial Oblin deutlich größeren Objekten zugewandt. Richtig großen Flächen mit enormem Nutzfaktor. So etwas wurde nämlich dringend benötigt, so kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Firma Oblin in Belgiens Hauptstadt Brüssel verdiente ihr Geld mit Aufbauten für Lastwagen.
Doch neben diesen handfesten und praktischen Produkten gönnte sich die nicht nur in Belgien bekannte Karosseriebaufirma noch ein eher exklusives Hobby: Man entwarf Sonderkarosserien auf Basis von Sportwagen. Diese Wagen, die in Oblins Werkhallen für die Automobilmessen in der belgischen Hauptstadt zwischen 1951 und 1954 aus Aluminiumblech gedengelt wurden, galten dabei nicht nur als Fingerübung für seine Angestellten. Martial Oblin wollte mit diesen Karosserien zeigen, zu welchen Leistungen sein Betrieb fähig war. In aktueller Diktion würde man heute wohl sagen: Die Sportwagen wurden als Imageträger eingesetzt.
Nur ganze drei Sportwagen entstanden auf diese Weise Anfang der fünfziger Jahre, und sie sind damit zu ganz besonderen Sammlerstücken geworden.
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